Deutsche Lufthansa Berlin Stiftung (DLBS)

Die Deutsche Lufthansa Berlin-Stiftung wurde mit dem Ziel gegründet, historische Flugzeuge zu restaurieren und zu erhalten sowie die Wissenschaft auf dem Gebiet der zivilen Luftfahrt zu fördern. Diesem Leitgedanken ist der Stiftungsvorstand verpflichtet, der sich derzeit aus Bernhard Conrad (Vorsitzender), Thomas Kropp und Flugkapitän Jürgen Raps zusammensetzt.

Sowohl der Stiftungsname, als auch der Taufname der Ju 52/3m „Berlin-Tempelhof", erinnern an die Wurzeln und enge Verbundenheit der Lufthansa zur Hauptstadt des wiedervereinigten Deutschlands. Jedoch konnte 1986 noch niemand vorhersehen, dass schon drei Jahre später die Ost- und Westdeutschland trennende Mauer fiel und heute Berlin wieder eine bedeutende Rolle im Lufthansa-Konzern zukommt.

Die historische Flotte der Deutschen Lufthansa Berlin-Stiftung wird mit der Lockheed L-1649A Super Star schon bald um ein weiteres, legendäres Muster ergänzt. Zusammen mit den Meilensteinen des Flugzeugbaus, Messerschmitt Me 108 „Taifun", Dornier Do 27 und der Junkers Ju 52/3m D-AQUI wird die Super Star als historische Botschafterin die Geschichte der Deutschen Lufthansa im In- und Ausland repräsentieren.

Mit der Lockheed L-1649A spannt die DLBS nun den Bogen von den Anfängen der zuverlässigen Verkehrsfliegerei in den 30er Jahren, bis zum Beginn des interkontinentalen Nonstop-Luftverkehrs in den späten 50er Jahren. Als erstes Ultralangstreckenflugzeug der Lufthansa konnte die Lockheed Super Star ab 1958 ohne Tankstopps Ozeane überqueren und eröffnete somit neue globale Handelswege für das „Wirtschaftswunderland" Bundesrepublik Deutschland.