Vorreiter für die Sicherheit

„SafeDrone by Lufthansa Technik" minimiert Risiken für Piloten und Drohnen

Immer mehr Propeller schwirren am Himmel: Ferngesteuerte Drohnen waren nicht nur das Trend-Geschenk unterm Weihnachtsbaum für Hobby-Piloten, auch immer mehr professionelle Anbieter haben Drohnen für neue Geschäftsideen entdeckt. Die unbemannte Luftfahrt erlebt zurzeit einen unglaublichen Boom – und ein Ende ist lange nicht abzusehen. Namhafte Stakeholder aus der Luftfahrt-, Versicherungs-, Logistik- und IT-Branche überbieten sich schon jetzt mit ihren Wachstumsprognosen. Doch während die bemannte Luftfahrt – aufgrund jahrzehntelanger Prozesse – heute durch und durch reglementiert und sicherer denn je ist, sind in der unbemannten Luftfahrt viele Sicherheits- und Qualitätsfragen noch immer unbeantwortet. 

  • 2017 SafeDrone
    „SafeDrone by Lufthansa Technik" minimiert Risiken für Piloten und Drohnen.
  • 2017 SafeDrone Plates
    Alle registrierten Anbieter und Drohnen-Piloten eine Plakette zur Kennzeichnung ihrer Drohne.
  • 2017 SafeDrone Community
    Die „SafeDrone" Community bekennt sich zum sicheren Drohnenfliegen und zur stetigen Weiterbildung.
  • 2017 SafeDrone WBT
    „SafeDrone" erfüllt aktuelle gesetzliche Anforderungen oder setzt praktikable Standards.
  • 2017 SafeDrone Training
    Die Online-Trainings haben Experten von Lufthansa Technik und Lufthansa Aviation Training zusammengestellt.

Um Unsicherheiten und Risiken in der unbemannten Luftfahrt zu verringern, wurde 2017 „SafeDrone by Lufthansa Technik" ins Leben gerufen. Dabei handelt es sich um eine offene und völlig transparente Plattform, die allen Marktteilnehmern nach und nach direkten Zugriff auf anerkannte Standards für Technik, Qualität und Sicherheit ermöglicht. „SafeDrone" erfüllt aktuelle gesetzliche Anforderungen oder setzt praktikable Standards, wo es noch keine Vorgaben gibt. Um das Angebot kontinuierlich verbessern und ausbauen zu können, wird offen mit Anbietern aus der Industrie zusammengearbeitet.

Aktuell können sich Organisationen und Drohnen-Piloten samt ihrer Fluggeräte über ein kostenfreies Basisangebot registrieren, qualifizieren und nach dem „SafeDrone Code of Conduct" zertifizieren lassen. Die Teilnehmer werden nicht nur für den sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit ihren Drohnen sensibilisiert und geschult, sie werden auch Mitglieder der bereits mehrere tausend Mitglieder umfassenden „SafeDrone" Community, die sich zum sicheren Drohnenfliegen und zur stetigen Weiterbildung bekennt.

Drohnen-Piloten erhalten bei „SafeDrone" nicht nur eine umfassende Einführung in Unmanned Aircraft Systems (UAS), Komponenten, Flug- und Steuerungsgrundlagen, Meteorologie, Aerodynamik und Flugsicherheit, sondern abschließend auch ein Safe-Flyer-Zertifikat. Die Inhalte des Online-Trainings haben Experten von Lufthansa Technik und Lufthansa Aviation Training unter Berücksichtigung der Anforderungen mehrerer Landesluftfahrtbehörden zusammengestellt. Darüber hinaus erhalten alle registrierten Anbieter und Drohnen-Piloten eine Plakette zur Kennzeichnung ihrer Drohne, Zugang zu Checklisten und aktuellen Informationen sowie Prämienvorteile beim Abschluss einer Haftpflichtversicherung für ihre Drohne beziehungsweise Dienstleistung. Das Basisangebot wird kontinuierlich um weitere Bausteine, wie beispielsweise eine Schulungsplattform oder Zertifizierungsleistungen, für anspruchsvolle und professionelle Nutzer ausgebaut.

„SafeDrone" als Qualitäts-, Risiko-, Zertifizierungs- und Registrierungs-Management-System ist das erste von mehreren Geschäftsmodellen von Lufthansa Technik zum Thema  Unmanned Aircraft Systems: Weitere Dienstleistungen rund um Wartung, Reparatur und Verfügbarkeit von Drohnen, die den technischen Betrieb zukünftiger Drohnenflotten sicherstellen sollen, sind geplant. So kann Lufthansa Technik seine umfangreichen Kompetenzen als führendes MRO-Unternehmen in der zivilen Luftfahrt auch für Marktteilnehmer in der unbemannten Luftfahrt anbieten.