14.11.2017

Lufthansa Technik Component Services erweitert Kapazität und Präsenz in Amerika

Erweiterung des Workshops und weitere Services in Tulsa

Lufthansa Technik Component Services (LTCS) hat ihre Kapazität in Tulsa, Oklahoma, deutlich erweitert. Mit einer feierlichen Eröffnung hat das amerikanische Tochterunternehmen der Lufthansa Technik AG ihre neue Komponentenwerkstatt in Betrieb genommen. Die Fläche des Workshops wurde auf 10.700 Quadratmeter verdoppelt. Darüber hinaus erweitern zusätzliche Angebote und ein verstärktes Logistiknetzwerk das Serviceportfolio und die Leistungen des Unternehmens.

Mit der Erweiterung der Produktion in Tulsa baut Lufthansa Technik ihre Präsenz in Amerika weiter aus. Stephen Fondell und Dirk Ripa, die als Co-Managing Director und Head of Product Division Components Americas die Verantwortung teilen, erläutern die jüngste Entwicklung des Unternehmens. Dirk Ripa unterstreicht: „Wir haben eine große Zahl an Dienstleistungen hinzugefügt, um die Anforderungen unserer Kunden optimal zu bedienen." Stephen Fondell sagt: „Indem wir sicherstellen, dass die Arbeit in der Region für die Region getan wird, erwarten wir ein jährliches Wachstum von mehr als 20 Prozent."

Im Zuge des Kapazitätsausbaus und eines verstärkten Fokus auf die Boeing 737 erwartet das Unternehmen auch einen Zuwachs bei der Mitarbeiterzahl. An ihren acht Standorten in Nordamerika beschäftigt Lufthansa Technik Component Services zurzeit knapp 600 Angestellte. Darüber hinaus wurden zahlreiche Änderungen eingeführt – einschließlich neuer Prozesse –, um die Versorgungswege in der Region zu garantieren.

Ergänzend zur Erweiterung der Produktionskapazität hat Lufthansa Technik im Oktober außerdem ein neues Regionalbüro in Miami, Florida, eröffnet. Hier sind rund 150 Angestellte aus dem Vertrieb sowie aus anderen kaufmännischen und produktiven Bereichen der Lufthansa Technik im Einsatz. Dazu gehören eine rund um die Uhr (24/7) erreichbare Ersatzteil-Hotline (AOG Desk) und Ansprechpartner für den An- und Verkauf von Teilen. Durch die Kombination von verschiedenen Geschäftsbereichen unter einem Dach wird Lufthansa Technik einen noch besser abgestimmten und noch effizienteren Marktauftritt in der Region sicherstellen.

Dirk Ripa sagt dazu: „Unser kontinuierliches Wachstum in Amerika unterstreicht, wie sehr wir uns dieser Region verpflichtet fühlen. Damit bauen wir nicht nur unsere bestehenden und guten Kundenbeziehungen aus, sondern bereiten den Weg in eine sehr vielversprechende Zukunft." Stephen Fondell ergänzt: „Bei der Erweiterung unserer regionalen Produktionskapazitäten geht uns nicht allein um die größere Nähe zu unseren Kunden, sondern wir gewinnen auch ein besseres Verständnis für die starken Bedürfnisse des Marktes. So können wir zukunftsweisende und maßgeschneiderte Lösungen für die Herausforderungen unser Kunden schaffen."

Mit der Produktionserweiterung in Tulsa und den anderen Entwicklungen stärkt Lufthansa Technik ihre Position als ein vertrauenswürdiger strategischer Partner für Fluggesellschaften und andere Betreiber von Verkehrsflugzeugen in Amerika. Zum Ende des Jahres 2017 werden weitere Niederlassungen in Bogotá, Kolumbien, und in Mexiko-Stadt, Mexiko, eröffnet.