17.10.2018

Umfassende Kabinenumrüstung für neuen asiatischen VIP-Kunden

Die Lufthansa Technik AG hat eine umfassende Kabinenumrüstung mit einem ungenannten neuen asiatischen VIP-Kunden vereinbart. Die Liegezeit für einen Airbus ACJ319 findet im VIP-Center der Lufthansa Technik in Hamburg statt und wird im Jahr 2019 abgeschlossen sein.

Das Interieur und die Systeme des Flugzeugs werden erneuert, um den Passagierkomfort zu verbessern und den Anforderungen des Besitzers gerecht zu werden, so dass das Flugzeug im Anschluss so gut wie neu sein wird. Speziell wird das Flugzeug ein umfassendes Modifikations- und Aufwertungs-Paket erhalten, das ein hochmodernes Unterhaltungssystem, eine verbesserte Schalldämmung und eine KA-Band-Konnektivitätslösung umfasst.

"Es ist eine großartige Gelegenheit für uns, mit Lufthansa Technik zusammenzuarbeiten, dem weltweit führenden Zentrum für VIP Flugzeug-Umbauten", sagte ein Mitglied der Geschäftsleitung des Kunden. "Ich denke, wir haben nur einen kleinen Schritt gemacht. Aber ich glaube, dass wir mit diesem wichtigen Projekt eine gute Beziehung aufbauen können. Und ich erwarte wirklich ein aussagekräftiges Ergebnis, basierend auf der Professionalität und dem handwerklichen Können der Lufthansa Technik Mitarbeiter."

"Wir sind sehr stolz darauf, diesen neuen VIP-Kunden aus Asien für eine umfassende Modifikation hier in unserem Werk in Hamburg begrüßen zu dürfen", sagte Jan Grube, Leiter des Asien-Vertriebs VIP & Special Mission Aircraft bei Lufthansa Technik. "Der asiatische VIP-Flugzeugmarkt hat in den letzten Jahren für unser Geschäft immer mehr an Bedeutung gewonnen. Mehr als 30 Fertigstellungen und große Umbauten im asiatischen Raum zeigen deutlich, dass unsere Kompetenz und unser breites Leistungsportfolio von unseren Kunden in diesem Teil der Welt gut angenommen werden".

Das Portfolio der VIP & Special Mission Aircraft Division der Lufthansa Technik reicht von hochindividuellen Kabinenausstattungen über modulare Einbaukonzepte, Modernisierungs- und Modifikationsprogramme bis hin zu umfassenden After-Sales-, Betriebs- und Wartungs-leistungen im internationalen Netzwerk der Lufthansa Technik Gruppe. Darüber hinaus hat Lufthansa Technik ihr lokales Netzwerk in Asien ausgebaut, um kundennäher zu sein.  

17.10.2018

Safran and Lufthansa Technik sign a cooperation agreement for maintenance and repair of A320neo nacelles

MRO Europe, Amsterdam, Netherlands, October 17, 2018

Safran Nacelles and Lufthansa Technik today signed a cooperative agreement for maintenance, repair and overhaul (MRO) services on A320neo nacelles powered by CFM* International LEAP-1A engines. This agreement, signed at the MRO Europe exhibition, aims to provide operators with flexible and cost-effective services based on the expertise of both companies: Safran Nacelles which develops and produces A320neo nacelles, and provides services; and Lufthansa Technik – a leading provider of technical aircraft services in the world.

Safran Nacelles and Lufthansa Technik will combine their expertise to quickly propose to operators the development of repair services approved by airworthiness authorities. The two companies will also rationalize and optimize the use of their respective nacelle end-item stocks worldwide. The results will be increased accessibility and solutions that best match market demand.

"Our joint approach provides operators with innovative repair services covering the entire nacelle, with benefits that include increased availability of their aircraft, optimized material consumption in maintenance, as well as cost advantages," said Olivier Savin, Safran Nacelles' Vice President of Customer Support & Service.

"The nacelle's end-item set – which is composed of the air inlet, fan cowls, thrust reverser, and exhaust nozzle is a considerable investment at an aircraft's early age," said Michael Kirstein, Senior Director - Aircraft Systems at Lufthansa Technik. "With this cooperation, we will be more efficient in offering our customers full availability and quick access to assets, in all world regions - right from an aircraft's entry into service."

Safran Nacelles and Lufthansa Technik are present at this week's MRO Europe exhibition (Safran, on booth #5060; and Lufthansa Technik at booth #3042) through October 18 at the RAI Amsterdam.

 

Images: SAFRAN 

16.10.2018

Total Technical Support für zukünftige Boeing 787-Flotte von WestJet

Erstkunde für digitale Plattform AVIATAR in Amerika

Die kanadische Fluggesellschaft WestJet hat mit der Lufthansa Technik AG einen umfassenden Vertrag für die technische Versorgung ihrer zukünftigen Boeing 787-Flotte abgeschlossen. Darüber hinaus ist WestJet der erste amerikanische Kunde für die digitale Plattform AVIATAR der Lufthansa Technik. Der Vertrag beinhaltet die integrierte Komponentenversorgung, die Produktionsüberwachung und die Flugzeugwartung. Die Airline hat zehn Boeing 787-9 Dreamliner fest bestellt, die ab Anfang 2019 ausgeliefert werden, und hält Optionen für weitere zehn Flugzeuge dieses Typs.

„Die Erweiterung der WestJet-Flotte durch die Boeing 787 spielt eine wichtige Rolle beim Ausbau unserer globalen Präsenz", sagte John Kelly, WestJet Vice President, Technical Operations. „Mit Lufthansa Technik haben wir den idealen Partner gefunden, der dieses Wachstum unterstützt. Die Kombination aus ihrer technischen Versorgung und der digitalen Plattform wird eine hohe Verfügbarkeit der Flugzeuge vom ersten Tag des Betriebs an und darüber hinaus gewährleisten."

Lufthansa Technik wird die globale und schnelle Komponentenversorgung der 787-Flotte von WestJet im Rahmen eines Total Component Support (TCS®) sicherstellen. Der Vertrag umfasst die weltweite Verfügbarkeit von 787-Komponenten. Neben dem Ersatzteilpooling stellt Lufthansa Technik auch die Bevorratung an den Standorten der Airline in Calgary und Toronto sicher.

Darüber hinaus wird Lufthansa Technik die Dreamliner von WestJet im Flugbetrieb an bis zu zehn Wartungsstationen betreuen und die Airline mit Ingenieursleistungen wie der Wartungsplanung und der Fehlersuche unterstützen. Hinzu kommen regelmäßige Triebwerkswäschen mit dem Cyclean®-System der Lufthansa Technik. Experten der Lufthansa Technik werden für die Fluggesellschaft außerdem die Produktionsqualität ihrer neuen 787 vor Ort beim Hersteller im Rahmen eines Aircraft Production Inspection Program (APIP) überwachen.

„Wir sind stolz darauf, dass WestJet ihr Vertrauen in unser weitreichendes Leistungsangebot für die Boeing 787 setzt", sagte Frank Berweger, Vice President Corporate Sales Americas der Lufthansa Technik. „Der Vertrag ist auch ein Meilenstein für AVIATAR und für Lufthansa Technik auf dem amerikanischen Markt. Wir werden WestJet bei der digitalen Verwaltung ihrer Flotte in Echtzeit unterstützen, um den Betrieb vorhersagbarer und zuverlässiger zu machen. Mit AVIATAR bieten wir das perfekte Werkzeug, um Ausfallwahrscheinlichkeiten einzelner Komponenten vorherzusagen."

Bild: Copyright WestJet

  

15.10.2018

AVIATAR erweitert Angebot durch weitere App-Entwicklungen

Zehn Partner und über 1000 Flugzeuge live

Auf der diesjährigen MRO Europe in Amsterdam präsentiert AVIATAR drei neue Apps und baut somit das Angebot für digitale MRO-Produkte und -Dienstleistungen weiter aus. Zehn Partner und Kunden arbeiten inzwischen mit AVIATAR und über 1000 Flugzeuge sind live auf der Plattform, um von optimierten Betriebszeiten, geringeren Folgekosten sowie sichererem und zuverlässigerem Flottenbetrieb zu profitieren.

partsMate und marc sind zwei neue App-Entwicklungen, die eine Übersicht über Materialverfügbarkeiten von bestimmten Komponenten weltweit vereinfachen und vor allem in zeitkritischen Situationen Zeit und Aufwand sparen:

partsMate
partsMate gewährt den Partnern Zugang zu einem Pool mit zugelassenen Komponenten und ermöglicht beteiligten Fluggesellschaften ihre Materialbestandsverwaltung zu vereinfachen und verfügbare Teile online durch Leih- und Tauschgeschäfte mit anderen zu teilen. So verbessert das Tool die Materialverfügbarkeit, optimiert die Lagerbestände und reduziert die Kapitalbindung und Kosten insgesamt.

marc (major asset realtime components)
marc ermöglicht online die transparente Lokalisierung von besonders großen Ersatzteilen wie Inlet Cowls, Schubumkehrern und Radomen weltweit. Von diesen Komponenten gibt es nur wenige auf dem Markt, was die Suche bisher kompliziert und aufwändig macht. Angebote für dringend benötigte Bauteile können direkt über die Anwendung eingeholt werden. Zusätzlich zu Strukturbauteilen der bekannten Muster bietet marc einsatzbereite Bauteile für die neuen Muster Airbus A350, A320neo, Boeing 747-8 und 787 an.

APU Health Management
Mit der neuen App bietet AVIATAR für APUs (Auxiliary Power Unit) eine eigene, vollwertige Anwendung, die aus speziellen APU-Leistungsberichten im Rahmen von Aircraft Condition Monitoring Systems generiert wird. Diese detaillierten Analysen können zur erheblichen Reduzierung der Wartungskosten beitragen und dadurch gleichzeitig die Verfügbarkeit der Flugzeuge erhöhen.

Lufthansa Technik hat AVIATAR als offene und neutrale digitale Plattform für die internationale Zusammenarbeit etabliert, damit Fluggesellschaften, Komponentenhersteller, andere Wartungsbetriebe und Leasing-Unternehmen die Kontrolle über ihre Daten behalten und trotz Wettbewerbs gemeinsame Schnittstellen auf Basis eines digitalen Zwillings nutzen können.

Die Cloud-basierte Infrastruktur von AVIATAR gewährleistet ein Höchstmaß an Datensicherheit gemäß den europäischen Datenschutzanforderungen für die Daten der Kunden und Partner, einschließlich personenbezogener Daten. Ein Software Development Kit (SDK) steht allen Fluggesellschaften und potenziellen Partnern zur Verfügung, um eigene Applikationen zu entwickeln

Vom 17. bis 18. Oktober präsentiert Lufthansa Technik AVIATAR bei der MRO Europe in Amsterdam an ihrem Stand (#3042). Experten des Geschäftsbereichs Digital Fleet Solutions der Lufthansa Technik stehen für detaillierte Informationen zur Verfügung. Weitere Informationen finden Sie auch unter www.lufthansa-technik.com/aviatar oder www.aviatar.com. 

10.10.2018

Fahrwerksinstandhaltung für die Boeing 787

Lösungen für Fahrwerke der jüngsten Flugzeuggeneration

Die Lufthansa Technik AG ergänzt ihr Kapazitäten für die Instandhaltung der Boeing 787 um die Fahrwerksüberholung und die Bereitstellung von Austauschfahrwerken. Mit dieser Entscheidung unterstreicht Lufthansa Technik ihr Ziel, ein umfassendes Portfolio für dieses moderne Flugzeugmuster anzubieten und die Bandbreite an Instandhaltungsleistungen kontinuierlich auszubauen. Zurzeit laufen Vorbereitungen, um die Kapazität dafür entweder in Hamburg oder bei Lufthansa Technik Landing Gear Services UK in London aufzubauen. Für Kunden in Amerika wird die Instandhaltung von 787-Fahrwerken bei Hawker Pacific Aerospace aufgebaut, einem Tochterunternehmen der Lufthansa Technik in Los Angeles.

Um beim Tausch und der Reparatur von Fahrwerken vor Ort zu helfen, setzt Lufthansa Technik sein mobiles Reparaturteam (Airline Support Team, AST® Landing Gear) ein. Außerdem wurde eine neue Lösung für den Transport der Fahrwerke entwickelt. Lufthansa Technik hat dafür spezielle Transportgestelle konstruiert, die zur Senkung der Transportkosten beitragen werden.

Im gleichen Zuge, in dem die Technologie der Fahrwerke fortschreitet, baut Lufthansa Technik ihre technische Kompetenz aus und schafft die notwendige Werkstattkapazität. Ein Beispiel für eine neue Technologie bei Fahrwerken ist die Gleitbeschichtung aus Wolframkarbid-Kobalt-Chrom. Diese extrem harte und korrosionsresistente Beschichtung fordert den Einsatz des Hochgeschwindigkeits-Flammspritzens (High Velocity Oxygen Fuel Spraying, HVOF) – eine Schlüsseltechnologie für die Instandhaltung moderner Fahrwerke. Die Verfügbarkeit dieser Technologie bei Lufthansa Technik ist eine Garantie für zuverlässig kurze Durchlaufzeiten und damit auch für eine hohe Kosteneffizienz bei den zur Verfügung gestellten Tauschfahrwerken. Der direkte Zugang zu Wartungsdaten und deren Kontrolle wird durch die Anbindung der Airline-IT an das Warenwirtschaftssystem der Lufthansa Technik erreicht.

Mit ihrem umfassenden Angebot für die Instandhaltung der Boeing 787-Fahrwerke macht Lufthansa Technik einen weiteren großen Schritt beim Ausbau ihrer Fähigkeiten für eines der modernsten und erfolgreichsten Verkehrsflugzeuge von heute. 

Bild: Copyright Lufthansa Technik 

09.10.2018

Erste Liegezeiten für Boeing 737 MAX bei Lufthansa Technik

Einrüstung modernster Konnektivitätslösungen

Bei Lufthansa Technik haben jüngst die ersten großen Liegezeiten von Flugzeugen des Typs Boeing 737 MAX 8 eines ungenannten Kunden stattgefunden. Die Flugzeuge wurden bei Lufthansa Technik Budapest im Rahmen einer umfangreichen Modifikation mit einer hochmodernen Konnektivitätslösung ausgerüstet.

Der Airline-Kunde erweitert derzeit seine reine Boeing 737-Flotte um das neueste Mitglied dieser Flugzeugfamilie und suchte einen Partner, der diese Flotte mit einer hochmodernen Connectivity-Lösung ausstattet. Lufthansa Technik Budapest war der Standort der Wahl, um die Liegezeiten innerhalb eines kurzen und verlässlichen Zeitrahmens durchzuführen. In den letzten Jahren hat das auf die Überholung und Modifikation von Mittelstreckenflugzeugen spezialisierte Tochterunternehmen der Lufthansa Technik in Budapest diese Modifikation bereits häufig an Boeing 737 der Next Generation-Baureihe durchgeführt.

Während der fünftägigen Liegezeiten sind mehrere spezialisierte Teams für die Modifikationsarbeiten im Einsatz. Ein Strukturteam verstärkt den betroffenen Bereich der Rumpfoberfläche, um die Installation der Satellitenantenne (Satellite Antenna Assembly) und der GSM-Antenne sowie des Radoms zu ermöglichen. Das Avionik-Team installiert die Verkabelung sowie die Hard- und Software des zugehörigen Konnektivitätssystems in der Flugzeugkabine. Ein weiteres Team schafft den notwendigen Zugang zum Cockpit und der Passagierkabine und installiert die gesamte Ausrüstung nach Abschluss aller Arbeiten wieder.

Dietmar Focke, CEO der Lufthansa Technik Budapest, sagte: „Die jüngsten Liegezeiten verdeutlichen unsere Kompetenz für die Modifikation der Boeing 737 MAX 8. Aber das ist für uns nur der erste Schritt. Wir erweitern unser Angebot derzeit auf die komplette Wartung für diesen Flugzeugtyp. So wollen wir Betreiber von der planmäßigen Instandhaltung über die Modifikation bis hin zur umfangreichsten Flugzeugüberholung unterstützen."

Erweiterungen der Instandhaltungskapazität für die 737 MAX sind auch für andere Standorte im Lufthansa Technik-Netzwerk geplant. Lufthansa Technik bietet bereits heute ein umfangreiches Angebot an weltweit verfügbaren Produkten und Dienstleistungen für die verschiedenen Boeing 737-Typen. Die Ersatzteillager für die Boeing 737 Classic- und die verbreiteten Next-Generation-Versionen wurden für die Komponentenversorgung der 737 MAX erweitert. Und als eines der ersten Instandhaltungsunternehmen, das Kunden bereits in der Anfangsphase des Betriebs ihrer LEAP-Triebwerke unterstützt, laufen die Vorbereitungen für die Einführung des LEAP-1B-Triebwerks, wobei der erste Werkstattbesuch für 2019 erwartet wird.

Bild: Copyright Brandon Farris 

08.10.2018

Lufthansa Technik errichtet Zentrum für additive Fertigung

Zusammenarbeit mit Industriepartnern

Die Lufthansa Technik AG hat ein Zentrum für additive Fertigung (Additive Manufacturing (AM) Center) eingerichtet, um die bisher geschaffenen Kompetenzen und Erfahrungen des Unternehmens mit dieser Technologie zu bündeln und auszubauen.

Die additive Fertigung wird oft auch als 3D-Druck bezeichnet. Neben einer einzigartigen Gestaltungsfreiheit von Teilen erlaubt die additive Fertigung auch eine sehr schnelle Fertigung von einzelnen Teilen – ein großer Vorteil, wenn Prototypen oder Einzelstücke hergestellt werden müssen. In der sehr gewichtssensiblen Welt der Flugzeuge macht das geringe Gewicht von Bauteilen die Nutzung der additiven Fertigung sehr interessant.

Dr. Aenne Köster, die Leiterin des AM-Zentrums, erklärt: „Das neue Additive Manufacturing Center ist die Drehscheibe, wo alle Erfahrungen und Kompetenzen, die Lufthansa Technik bereits mit additiver Fertigung erworben hat, zusammengeführt und weiter ausgebaut werden. Ziel ist es, den Reifegrad der Technologien zu erhöhen und neue Produkte zu entwickeln, die für die Fertigung geeignet sind."

Der Transfer einer neuen Technologie in die stark regulierte kommerzielle Luftfahrt und die Flugzeuginstandhaltung ist eine Herausforderung. Deshalb entwickelt ein Team aus Experten der Lufthansa Technik und AM-Spezialisten von Partnern aus der Industrie und Forschungseinrichtungen Strategien, um die Einführung dieser Technologie zu unterstützen. Ein Beispiel ist die Kooperation mit dem Technologiekonzern Oerlikon. Sie soll das Verständnis von der Wiederholgenauigkeit von Prozessen verbessern, einem zentralen Element bei der Industrialisierung und Zertifizierung. Die Zusammenarbeit mit Oerlikon wird zudem die Industrialisierung des AM-Prozesses vorantreiben. Die Ergebnisse der Studie werden mit den relevanten Industrieorganisationen geteilt, um die Entwicklung von Normen für die Qualifikation und Zulassung von Flugzeugteilen zu unterstützen. 

Bild: Copyright Lufthansa Technik 

01.10.2018

Komponentenversorgung für Airbus A350-Flotte von Air China

Leistungserbringung für Air China gemeinsam mit CASC

Die Lufthansa Technik AG hat mit China Aviation Supplies Co. Ltd. (CASC) einen Vertrag geschlossen, der die gemeinsame Versorgung der Airbus A350-Flotte von Air China beinhaltet. Der gemeinsame Vertrag über einen Total Component Support (TCS®) von Lufthansa Technik und CASC hat eine Laufzeit von zehn Jahren beinhaltet die Reparatur und Überholung von A350-Komponenten. Air China mit Sitz am Hauptstadtflughafen Beijing ist der erste Betreiber dieses Flugzeugmusters in Festlandchina.

„Mit Lufthansa Technik haben wir über 15 Jahre eine bewährte Zusammenarbeit aufgebaut. Als ihr strategischer Partner in China freuen wir uns sehr, unsere Zusammenarbeit auf die neue A350-Flotte von Air China ausweiten zu können", sagte Tan Kejian, General Manager von CASC.

„Dieser neue Vertrag mit Air China ist ein Meilenstein für uns. In Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner CASC sind wir in der Lage, unser Leistungsangebot in China mit diesem Abkommen auszuweiten", sagte Gerald Steinhoff, Vice President Corporate Sales Asia Pacific der Lufthansa Technik.

 

Bild: Copyright Ameco Beijing 

28.09.2018

Lufthansa Technik und MTU Aero Engines legen Fundament für gemeinsamen Instandhaltungsshop in Polen

• EME Aero wird Instandhaltungsleistungen für die Getriebefan-Triebwerksfamilie anbieten

Lufthansa Technik AG und MTU Aero Engines AG haben heute in Jasionka bei Rzeszów im Südosten Polens das Fundament für ihr Gemeinschaftsunternehmen, EME Aero, gelegt und damit symbolisch den Startschuss für den Bau eines der größten und modernsten MRO-Shops für Getriebefan-Triebwerke (GTF) weltweit gegeben. Die GTF-Triebwerke des US-Herstellers Pratt & Whitney sind als Antriebe für fünf verschiedene Regional-, Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge vorgesehen, von denen die A220 und die A320neo-Familie von Airbus und die Embraer E190-E2 bereits im Liniendienst fliegen. Bis 2020 werden insgesamt 150 Millionen Euro in den Instandhaltungsshop investiert, der eine Fläche von 40.000 Quadratmetern haben wird und Ende 2019 seinen Betrieb aufnehmen soll.

„Für uns, die Lufthansa Technik, und unseren Partner MTU ist dieses Joint Venture ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau unseres jeweiligen Instandhaltungsgeschäfts", sagt Dr. Johannes Bußmann, Vorsitzender des Vorstands von Lufthansa Technik. „Deshalb ist die heutige Grundsteinlegung von so großer Bedeutung für uns. Mit EME Aero können unsere beiden Unternehmen technische Dienstleistungen für eines der weltweit wichtigsten Triebwerke anbieten. Wir sind davon überzeugt, dass wir hier in Polen den richtigen Standort für unser Joint Venture gefunden haben. Nach den positiven Erfahrungen mit unserem Standort in der Nähe von Breslau lag es für uns nahe, hier weiter zu expandieren."

Michael Schreyögg, Vorstand Programme der MTU Aero Engines, erläutert: „Es gibt einen entscheidenden Faktor, der das Wachstum in unserer Branche antreibt: Immer mehr Passagiere steigen in ein Flugzeug. Jahr für Jahr wächst die Anzahl der Flugstunden um mehr als sechs Prozent. Mit den Triebwerken der GTF-Familie sind wir auf dieses Wachstum bestens vorbereitet. Der Getriebefan gehört zu den fortschrittlichsten Luftfahrtantrieben auf dem Markt. Für die MTU spielt er sowohl im Neugeschäft als auch in der Instandhaltung eine bedeutende Rolle. Die MTU Aero Engines hat sich dafür entschieden, einen der effizientesten MRO-Shops für GTF-Triebwerke weltweit mit Lufthansa Technik zu betreiben, um so das zu erwartende hohe Auftragsvolumen gemeinsam bewältigen zu können. Mit unserer Tochterfirma MTU Aero Engines Polska in unmittelbarer Nachbarschaft, ist dies für uns ein weiterer Schritt bei der Umsetzung des globalen Hochlauf-Plans der MTU."

Die Baumaßnahmen haben dieses Jahr Mitte Juni begonnen. Mehr als 60.000 Kubikmeter Erde wurden mittlerweile bewegt, um das Gelände für den Bau vorzubereiten. Die Bauplattform ist fast fertig und mit den Arbeiten am Fundament wurde begonnen. Das Grundstück für den Shop von EME Aero ist rund 160.000 Quadratmeter groß; das entspricht der Größe von etwa 23 Fußballfeldern. Die  Baumaßnahmen des Betriebs, der auch über einen der modernsten Prüfstände der Welt verfügen wird, sollen Ende 2019 abgeschlossen sein.

„Mit der Grundsteinlegung beginnt der Übergang von der Planung zur Realisierung. Das Gebäude wächst nun von Tag zu Tag", sagt Derrick Siebert, CEO von EME Aero. „Zwei führende Unternehmen der globalen Luftfahrtindustrie – Lufthansa Technik und MTU Aero Engines – schaffen hier einen der modernsten Instandhaltungsbetriebe für Triebwerke der PW1000G-Serie weltweit. EME Aero investiert hier in Jasionka und stärkt damit die Luftfahrtbranche in der Region. Dies ist ein klares Bekenntnis für die Provinz Podkarpackie als attraktiven Standort für Unternehmen und Investoren. Am heutigen Tag legt EME Aero nicht nur den Grundstein für einen neuen MRO-Shop, sondern bringt auch neueste Technologien und Instandhaltungslösungen auf Weltklasse-Niveau auf den Weg. Dabei sind höchste Qualitäts- und Sicherheitsstandards garantiert", so Siebert weiter.

„Ich freue mich, dass wir EME Aero hier in der Provinz Podkarpackie – einer Region, in der die Luftfahrtindustrie tief verwurzelt ist – aufbauen. Hier finden wir die qualifizierten Fachkräfte, die wir brauchen, und ein luftfahrtorientiertes Geschäftsumfeld für unser Unternehmen. Außerdem gibt es Universitäten und Fachschulen für Maschinenbau und Luftfahrttechnik. Unser neuer Shop wird mit den modernsten Anlagen für Zerlegung, Montage und Erprobung ausgerüstet, die uns ein höchst effizientes Arbeiten nach dem Flowline-Prinzip ermöglichen werden", erläutert Dr. Uwe Zachau, COO von EME Aero.

EME Aero beschäftigt bereits rund 70 Mitarbeiter. Insgesamt sollen 1.000 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Das Unternehmen investiert mehrere Millionen Euro in die Ausbildung der Mitarbeiter. Dafür wurde in Jasionka ein neues Schulungszentrum errichtet. Die Ausbildung soll mehrere Monate dauern und theoretische Kurse im Schulungszentrum mit praktischer Arbeit in den Standorten von Lufthansa Technik und der MTU kombinieren. Die Eröffnung des Schulungszentrums ist für Anfang Oktober geplant. 

24.09.2018

Weltweit erste automatisierte Dampfreinigungsanlage für Triebwerks-Wärmetauscher in Betrieb

Verfahren kommt ganz ohne Chemie aus

Die Lufthansa Technik AG hat die von ihr entwickelte weltweit erste automatisierte Dampfreinigungsanlage für Triebwerks-Wärmetauscher in Betrieb genommen. Damit lassen sich alle Wärmetauscher gängiger Triebwerksmuster ohne den Einsatz von chemischen Reinigungsmitteln waschen. Das Verfahren wurde vom Deutschen Patentamt bereits als patentfähig eingestuft. Es ist nicht nur deutlich effizienter als die bisherige manuelle Reinigung, sondern schont neben Ressourcen auch die Umwelt – ganz im Sinne von Green MRO.

Wärmetauscher befinden sich an verschiedenen Stellen im Triebwerk. Sie regeln die Temperatur der durchströmenden Luft für die Verdichterstufen, die Brennkammer und die Turbinen.

Die neue Anlage lässt sich individuell auf jeden Wärmetauscher und den jeweiligen Verschmutzungsgrad einstellen. Die Reinigung selbst erfolgt voll automatisch. Statt wie bisher durchschnittlich 16 Stunden ist jeder Wärmetauscher nun bereits nach rund einer Stunde vollständig gereinigt. Selbst stärkste Verschmutzungen lassen sich dank der hohen Reinigungsleistung mühelos säubern. Die Wärmetauscher sind danach so gut wie neu und haben auch ihre ursprüngliche Leistungsfähigkeit wieder.

Durch den Anschluss dieser hochmodernen Anlage an den „Digital Shop Floor" der Lufthansa Technik kann das Engineering bereits vom Arbeitsplatz aus sehen, wann ein Wärmetauscher fertig gereinigt ist und wieder im Triebwerk eingebaut werden kann. „Mit der neuen Anlage stellt Lufthansa Technik nicht nur seine Innovationskraft unter Beweis, sondern setzt auch einen weiteren Meilenstein auf dem Weg zur digital vernetzten Triebwerksinstandhaltung von morgen", so Projektleiterin Anna Balka.  

Bilder: Copyright Lufthansa Technik 

21.09.2018

Übergabe eines Airbus A321 an die Bundeswehr

Termin- und budgetgerechte Auslieferung an das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw)

Die Lufthansa Technik AG hat am Freitag in Anwesenheit von Vizeadmiral Carsten Stawitzki, Abteilungsleiter Ausrüstung im Bundesministerium der Verteidigung (BMVg), und Gabriele Korb, Präsidentin des Bundesamtes für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw), einen umgebauten Airbus A321 an die Bundeswehr übergeben. Außer für militärische Missionen wird die Maschine auch für Reisen des politisch/ parlamentarischen Bereiches genutzt.

Die Beschaffung, sowie den termin- und budgetgerechten Umbau der ehemaligen Lufthansa Maschine „Neustadt an der Weinstraße" verantwortete auf Kundenseite das BAAINBw, das den Auftrag mit einem Gesamtvolumen von rund 90 Mio. € nach einer öffentlichen Ausschreibung Anfang 2017 an Lufthansa Technik vergeben hatte.

Der Vertrag umfasste neben dem Kauf der Maschine und der Umrüstung auch die Beschaffung von Ersatzteilen und logistischer Unterstützung zur Sicherstellung der Einsatzbereitschaft, sowie die Anpassung des Flugzeugs an die Anforderungen der Flugbereitschaft des BMVg.

„Die Erfahrungen der Vergangenheit haben bereits gezeigt, dass gemeinsame Projekte zwischen der Bundeswehr und Lufthansa Technik immer sehr professionell und reibungslos umgesetzt wurden", sagte Constanze Hufenbecher, Finanzvorstand der Lufthansa Technik. „Es freut uns, dass sich diese Tradition auch beim Umbau dieses Flugzeugs fortgesetzt hat und wir den Kosten-und Zeitplan einhalten konnten."

Sie ergänzte: „Ich danke unseren Partnern aus dem Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr für ihr Vertrauen und wünsche der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung (BMVg) „always happy landings" mit dieser A321. Gleichzeitig danke ich ausdrücklich unseren Mitarbeitern für ihr großes Engagement. Sie haben damit entscheidend zum erfolgreichen Abschluss dieses Projektes beigetragen."

Der Airbus wurde in rund 18 Monaten Liegezeit zunächst vollständig grundüberholt und erhielt 180 Modifikationen. Neben der Flugzeugzelle wurden auch das Fahrwerk und die Hilfsturbine grundüberholt. Technisch gesehen befindet sich das 18 Jahre alte Flugzeug nach der Überholung in einem neuwertigen Zustand. Ein „Flight Kit" mit ausgesuchten Ersatzteilen und Werkzeugen macht die A321 zukünftig für Flüge in entlegene Regionen autark.

Anschließend wurde das Flugzeug mit einer VIP-Kabine und zusätzlichen Systemen, wie zum Beispiel Antennen für erweiterte Kommunikationsmöglichkeiten, ausgestattet. Zwei zusätzliche Treibstoff- und ein weiterer Wassertank vergrößern die Reichweite auf gut 5.000 km. Das Flugzeug kann bis zu 84 Passagiere befördern, davon 14 im VIP- und 70 im Delegationsbereich. Dafür wurde das zulässige Startgewicht um vier Tonnen erhöht. Zusätzlich erhielt der Airbus die entsprechende Lackierung der Mittel- und Langstreckenflotte der Flugbereitschaft BMVg.
 
Die neue Flugzeugkabine lehnt sich stark an die moderne und funktionale Gestaltung der bereits im Flugbetrieb befindlichen Airbus A319 und A340 der Flugbereitschaft BMVg an. Deshalb wurden ein ähnliches Layout, sowie gleiche Materialien und Oberflächen genutzt. Die Kabine ist in verschiedene Bereiche für Regierungsmitglieder und           -mitarbeiter, sowie mitreisende Delegationen eingerichtet.

Die Kabine ist außerdem so konzipiert, dass sich ein Teil des Delegationsbereiches in eine fliegende Krankentransportstation mit intensivmedizinischen Betreuungsmöglichkeiten (MedEvac) sowie zusätzlicher Sauerstoff- und separater Stromversorgung umrüsten lässt. So können zwei Verwundete, Unfallverletzte oder Kranke unter ärztlicher Begleitung transportiert werden.

In Kooperation mit Lufthansa Technical Training und Lufthansa Aviation Training wird aktuell darüber hinaus noch technisches und fliegendes Personal auf dieses neue Flugzeugmuster qualifiziert.
 
Lufthansa Technik und die Bundeswehr arbeiten bereits seit langem erfolgreich im Bereich von Kabinenumbauten und Instandhaltungsarbeiten für die Flugzeuge der Flugbereitschaft BMVg zusammen. Lufthansa Technik unterstützt aktuell mit verschiedenen technischen Dienstleistungen. Diese reichen vom Wartungsmanagement, über die Instandhaltung von Flugzeugen, Triebwerken und Geräten, sowie die Ersatzteilversorgung, bis zur Bereitstellung und Revision der fliegerischen und technischen Dokumentation.

 

Bilder: Copyright Lufthansa Technik 

18.09.2018

Norwegian unterzeichnet umfassenden Vertrag über Triebwerksinstandhaltung

Total Engine Support (TES®) für Boeing 737-800-Flotte

Die Norwegian Air Shuttle Group und Lufthansa Technik AG haben einen existierenden Vertrag über einen Total Engine Support (TES®) verlängert. Die am 17. September in Oslo unterzeichnete Vereinbarung beinhaltet die komplette Versorgung der CFM56-7B-Triebwerke der Boeing 737-800-Flotte von Norwegian mit aktuell 115 Flugzeugen.

Laut Vertrag wird Lufthansa Technik alle geplanten und ungeplanten Werkstattdurchläufe der nächsten fünf Jahre in ihrem speziellen CFM56-Triebwerksshop in Hamburg ausführen. Im Rahmen des Vertrags stellt Lufthansa Technik für Norwegian auch das Leasing von Ersatztriebwerken sicher, damit diese in Spitzenzeiten der Überholung verfügbar sind. Der Vertrag beinhaltet darüber hinaus den regelmäßigen Einsatz der von Lufthansa Technik entwickelten Triebwerkswäsche Cyclean® sowie den Einsatz des tragbaren Spürgeräts aerotracer.

„Wir freuen uns sehr über die Unterzeichnung dieses Vertrags, der den Grundstein für eine Fortsetzung der erfolgreichen Partnerschaft mit Lufthansa Technik legt", sagte Asgeir Nyseth, Chief Operating Officer von Norwegian. „Wir konnten uns in der Vergangenheit immer auf die Unterstützung von Lufthansa Technik verlassen, die uns die für unseren anspruchsvollen Flugbetrieb notwendige höchste technische Zuverlässigkeit sichert."

„Der mit Norwegian unterzeichnete Vertrag ist ein eindeutiger Beleg unserer Leistungsfähigkeit", sagte Dr. Johannes Bußmann, Vorstandsvorsitzender der Lufthansa Technik, bei der Unterzeichnung des Vertrags. „Die starke Kombination unserer leistungsfähigen Überholungen mit unserem umfassenden Triebwerks-Lease-Management sichern unserem langjährigen Kunden maximale Verfügbarkeit und Zuverlässigkeit in einem dynamischen Markt."   

Lufthansa Technik ist seit der Flotteneinführung der Boeing 737-800 in 2008 für die Instandhaltung der CFM56-7B-Triebwerke von Norwegian verantwortlich. Lufthansa Technik unterstützt die 737-800-Flotte der Fluggesellschaft auch mit weiteren Dienstleistungen, unter anderem mit umfangreichen Flugzeugüberholungen.

 

Bild: Copyright Norwegian Air Shuttle 

13.09.2018

Erweiterte Dienstleistungen und Unterstützung für Bombardier-Geschäftsflugzeuge in Russland

Der Standort der Lufthansa Bombardier Aviation Services Moscow  mit Sitz am Flughafen Vnukovo - 3 (VKO) wurde als autorisierter Wartungsdienstleister und offizieller Teilelieferant für den russischen Markt in das weltweite Servicenetzwerk von Bombardier aufgenommen.
Der Service am Standort umfasst ein nahtloses Teileversorgungssystem. Dieses soll den Kunden direkte Vorteile durch reduzierte Ausfallzeiten und damit verbundener Steigerung der Nutzungszeiten der Flugzeuge bringen. Weitere Dienstleistungen, die vor Ort angeboten werden, umfassen einen lokalen Vorrat an stark nachgefragten Teilen, umfassende Wartungsdienstleistungen für alle Eigentümer und Betreiber von Bombardier-Flugzeugen in der Region, die Durchführung von Garantiearbeiten und Aircraft-On-Ground-Dienstleistungen.
Lufthansa Bombardier Aviation Services Moscow  unterstützt technisch alle Learjet-, Challenger- und Global-Flugzeuge von Bombardier in der Region.
Lufthansa Bombardier Aviation Services VKO wird Ersatzteile beschaffen und die entsprechende Dokumentation für eine rasche Abfertigung durch den russischen Zoll und den Transport zum Moskauer Werk vorbereiten. So ist sichergestellt, dass benötigte Teile bei Bedarf sofort verfügbar sind. Zusammen mit ihrem Kooperationspartner VTS Jets bietet Lufthansa Bombardier Aviation Services VKO den Kunden in Moskau sämtliche Line Maintenance Services an. AOG-Dienste sind in ganz Russland und der GUS-Region verfügbar.
 

04.09.2018

Aufsichtsrat der Lufthansa Technik bestellt neuen Vorstand für Technical Operations, Logistics & IT

Sören Stark (51) wechselt von Lufthansa Cargo zu Lufthansa Technik

Hamburg, 04. September 2018 - Der Aufsichtsrat der Lufthansa Technik AG hat in seiner heutigen Sitzung Sören Stark (51) mit Wirkung zum 1. Januar 2019 zum Mitglied des Vorstands bestellt.  Stark wird dort künftig die Bereiche Fleet Services, Base Maintenance, Components, Logistik, IT und Qualitätsmanagement verantworten.

Der Diplom-Wirtschaftsingenieur tritt die Nachfolge von Dr. Thomas Stüger (61) an, der zum Endes dieses Jahres nach 14 Jahren Vorstandszugehörigkeit in den Ruhestand geht.

Sören Stark ist seit 2001 in verschiedenen Gesellschaften der Lufthansa Group tätig. Seit 2015 verantwortet er als Mitglied des Vorstands der Lufthansa Cargo den Bereich Operations. Zuvor war er unter anderem Leiter der Flugzeug-Überholung und der Logistik-Services bei Lufthansa Technik.

Über die Nachfolge von Sören Stark wird der Aufsichtsrat der Lufthansa Cargo zeitnah entscheiden.
 
Dr. Thomas Stüger wechselt nach mehr als 25 Jahren Betriebszugehörigkeit bei Lufthansa Technik zum Ende dieses Jahres in den Ruhestand. Er hat den erfolgreichen Kurs des Unternehmens mitgeprägt und insbesondere die Internationalisierung vorangetrieben. Insgesamt gehörte er zum Zeitpunkt seines Ausscheidens mehr als 14 Jahre dem Vorstand der Lufthansa Technik an. Zuvor hatte er unter anderem die Bereiche Informationssysteme, Geräteversorgung und Flugzeugwartung geleitet.

 

Bilder:
Dr. Thomas Stüger - Copyright Lufthansa Technik
Soern Stark - Copyright Lufthansa Cargo 

16.08.2018

Umfassende A350 APU-Instandhaltung für zwei asiatische Airlines

Exklusive Vereinbarungen für HGT1700-Hilfsgasturbinen

Die Lufthansa Technik AG ist von zwei großen asiatischen Fluggesellschaften mit der technischen Betreuung der HGT1700-Hilfsgasturbinen (Auxiliary Power Unit, APU) ihrer Airbus A350-900-Flotten beauftragt worden.

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines hat einen Zehnjahresvertrag für die technische Betreuung der HGT1700 APUs ihrer zukünftig aus 30 Flugzeugen bestehenden A350-900-Flotte unterzeichnet. Die Leistungen werden seit August 2018 im Rahmen einer exklusiven Vereinbarung erbracht und werden nach geleistetem Aufwand (Time and Material) abgerechnet. Alle Reparaturen werden in den Werkstätten der Lufthansa Technik in Hamburg durchgeführt.

Auch Vietnam Airlines hat Lufthansa Technik im Rahmen einer exklusiven Vereinbarung mit der Wartung ihrer HGT1700 APUs beauftragt. Der geleistete Aufwand wird auch für diesen Kunden auf Basis von Time and Material abgerechnet. Die nationale Fluggesellschaft Vietnams wird eine Flotte von 14 Flugzeugen des Typs A350-900 betreiben.

Lufthansa Technik ist lizenzierter Reparaturbetrieb und Partner des Komponenten- und Systemherstellers Honeywell für die Wartung, Reparatur und Überholung der HGT1700 APU. Das Unternehmen verfügt über umfangreiche Erfahrungen mit APU-Überholungen und technische Entwicklungskapazitäten, die dazu beitragen, für Kunden zusätzliche Werte zu schöpfen. Auch bei der Verbesserung von Reparaturprozessen und damit verbundenen Technologien arbeitet Lufthansa Technik kontinuierlich eng mit den Herstellern zusammen. 

13.08.2018

158 neue Auszubildende gehen bei der Lufthansa Technik Gruppe an den Start

Ausweitung der Aktivitäten für 2019 angelaufen

158 Jugendliche beginnen jetzt bei der Lufthansa Technik Gruppe ihre Ausbildung oder ein Duales Studium. Parallel läuft über  www.be-lufthansa.com/technik bereits die Auswahl für das Jahr 2019. Insgesamt sind aktuell 582 junge Menschen bei Lufthansa Technik in Deutschland auf dem Weg in flugzeugtechnische oder logistikorientierte Berufe.

Ab 2019 wird Lufthansa Technik über mehrere Jahre die Anzahl der direkt bei ihr angebotenen Ausbildungsplätze in Hamburg und Frankfurt nahezu verdoppeln. Ergebnis der guten wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens und des Erreichens der Altersruhegrenze vieler Kollegen. Auch die Tochterunternehmen werden ihr Engagement nochmals erhöhen – insbesondere Lufthansa Technik AERO Alzey plant erneut eine deutliche Erweiterung der Ausbildungsaktivitäten.

In Hamburg beginnen 78 Auszubildende, darunter drei Gehörlose. Seit dem Jahr 2000 bietet Lufthansa Technik im Rahmen eines Projekts alle zwei Jahre Perspektiven für Gehörlose im Berufsbild Werkzeugmechaniker. Der weitaus größte Teil der Absolventen arbeitet inzwischen in Festanstellung in den Fachwerkstätten des Unternehmens.

In Frankfurt starten 46 Azubis, in Arnstadt 16, in Alzey elf und in München vier. Die neuen Auszubildenden hatten die Wahl unter zwölf Berufen beziehungsweise Studiengängen.

Digitale Instandhaltung: Gleich 22 Auszubildende finden in Hamburg im Berufsbild „Elektroniker für Geräte und Systeme" ihre Zukunft im Einsatz in den Fachwerkstätten. Zwölf Fluggerätelektroniker werden in Frankfurt auf die Arbeit direkt am Flugzeug vorbereitet. Insgesamt starten 97 junge Menschen direkt bei Lufthansa Technik.

Bei Lufthansa Technik AERO Alzey, dem erfolgreich auf die Überholung von kleineren Jet- und Propeller-Triebwerken spezialisierten Unternehmen der Lufthansa Technik Gruppe, beginnen elf Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik. Lufthansa Technik AERO Alzey baut damit die Ausbildungskapazitäten nochmals aus (zusammen jetzt 35 Plätze), um das starke Wachstum des Unternehmens langfristig mit motivierten und kompetenten Fachkräften abzusichern.

Lufthansa Technik Logistik Services (LTLS) geht mit 29 Auszubildenden im Zukunftsberuf „Fachkraft für Lagerlogistik" und zwei Kaufleuten für Spedition und Logistik an den Start. Mit jetzt insgesamt 76 Ausbildungsplätzen ist Lufthansa Technik Logistik Services nach der Muttergesellschaft der größte Ausbildungsbetrieb in der Lufthansa Technik Gruppe.

Auch N3 Engine Overhaul Services, ein 50:50 Gemeinschaftsunternehmen mit Rolls-Royce im Thüringischen Arnstadt, besetzt mehr Ausbildungsplätze als im Vorjahr. Insgesamt 16 Azubis zum Fluggerätmechaniker Fachrichtung Triebwerkstechnik und drei Fachkräfte für Lagerlogistik verstärken den Standort. N3 hat mit in Summe 53 Auszubildenden ebenfalls eine hohe Bedeutung als Ausbildungsstandort.

Der Frauenanteil unter den neuen Auszubildenden liegt im aktuellen Jahrgang bei zehn Prozent – drei Prozentpunkte unter dem Vorjahr und auch unter dem Durchschnitt der letzten fünf Jahre. Eine Entwicklung, die Lufthansa Technik im Blick hat und an den Bemühungen festhalten wird, Frauen für technische Zukunftsberufe zu gewinnen.


Die Standorte und Berufe:

Hamburg: In Hamburg starten 78 Auszubildende und dual Studierende. Die Fluggerätmechaniker der Fachrichtungen Instandhaltungstechnik (12) und Triebwerkstechnik (12) stellen zusammen mit dem 2016 bei Lufthansa Technik eingeführten Berufsbild Elektroniker für Geräte und Systeme (22) den Großteil der angebotenen Plätze. Des Weiteren beginnen jetzt zwölf Werkzeugmechaniker, zwei Oberflächenbeschichter sowie bei Lufthansa Technik Logistik Services zwölf Fachkräfte für Lagerlogistik. Hinzu kommen als akademische Berufe: Ein praxisorientierter Ingenieur Flugzeugbau (Bachelor of Engineering), zwei praxisorientierte Ingenieure Elektrotechnik (Bachelor of Science), zwei Maschinenbau-Ingenieure (Bachelor of Science) sowie ein Studierender der Mechatronik (Bachelor of Science). Das Studium findet an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg statt.

Frankfurt: In Frankfurt beginnen 46 Auszubildende: Erstmals werden sieben Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik direkt in der Main-Metropole ausgebildet. Hinzu kommen zwölf Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Instandhaltungstechnik, zwölf Fluggerätelektroniker, 13 Fachkräfte für Lagerlogistik (LTLS) und zwei Kaufleute für Spedition und Logistik (LTLS).

Arnstadt: 16 Auszubildende als Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik verstärken N3 Engine Overhaul Services. Zudem starten drei zukünftige „Fachkräfte für Lagerlogistik".

Alzey: Elf Plätze zum Fluggerätmechaniker der Fachrichtung Triebwerkstechnik wurden besetzt.

München: In der Isar-Metropole beginnen bei Lufthansa Technik Logistik Services vier Fachkräfte für Lagerlogistik

 

Bild: Copyright Lufthansa Technik 

The sites and training professions

12.07.2018

Weltweit erste Triebwerkswäsche mit CO2-Pellets

Cyclean Trockeneis kurz vor der Produkteinführung

Die Lufthansa Technik AG hat ein weltweit einmaliges Verfahren zur Triebwerkswäsche mit CO2-Trockeneis entwickelt. Dazu wurden mehrere Patente angemeldet, so dass Cyclean Trockeneis nun zum Produkt entwickelt werden kann. Ab 2019 soll dieses ergänzend zur wasserbasierten Triebwerkswäsche Cyclean® eingesetzt werden.

Bei der neuen Triebwerkswäsche werden wenige Millimeter große CO2-Tockeneispellets über eine mobile Strahlanlage in das Triebwerk eingebracht. Beim Aufprall auf die Bauteile setzen die Pellets kinetische Energie frei. Dadurch und durch den Kontakt mit den minus 78,5 Grad Celsius kalten Trockeneispellets werden die Verunreinigungen von den Bauteilen gelöst.

Das neue Verfahren hat viele Vorteile: Das CO2 ist ein Nebenprodukt aus der Rohölverarbeitung und der Düngemittelindustrie. Dadurch muss kein zusätzliches Kohlendioxid generiert werden. Und da die Pellets vollständig in den gasförmigen Zustand übergehen, entstehen keine Rückstände. Außerdem ist das Verfahren auch bei Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt anwendbar. Dadurch können Triebwerke an 365 Tagen im Jahr gewaschen werden, selbst in Permafrost-Regionen.

Die mobile Cyclean Trockeneis-Waschanlage ist auf einer Plattform mit omni-direktionalem Antrieb montiert. Eine höhenverstellbare Scherenhubbühne ermöglicht die schnelle und gründliche Reinigung aller Triebwerksmuster, unabhängig von ihrer Größe und Höhe. Da für die Reinigung kein Betriebsmittel am Triebwerk montiert wird und kein Triebwerks-Standlauf nach der Wäsche erforderlich ist, reduzieren sich die Prozess- und Bodenzeiten gegenüber herkömmlichen Triebwerkswäschen auf 30 Minuten.

Dirk Deja, Projektmanager von Lufthansa Technik: „Mit dem neuen Verfahren wird Lufthansa Technik seine führende Marktposition stärken und als erster MRO-Provider eine Triebwerkswäsche mit CO2-Trockeneis auf dem Markt anbieten. Damit leisten wir einen weiteren wesentlichen Beitrag zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs und der CO2-Emissionen in der zivilen Luftfahrt um mehrere hunderttausend Tonnen pro Jahr." 

 

Bilder: Copyright Lufthansa Technik 

11.07.2018

Absichtserklärung mit Norwegian für Instandhaltung von CFM56-7B Triebwerken

Total Engine Support (TES®) für Boeing 737-800-Flotte

Lufthansa Technik und die Norwegian Air Shuttle Group haben eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding) unterzeichnet. Danach wollen die Unternehmen einen bestehenden Vertrag über eine umfassende Triebwerksinstandhaltung (Total Engine Support, TES®) vorzeitig verlängern. Lufthansa Technik übernimmt im Rahmen der Vereinbarung die Rundumversorgung der CFM56-7B-Triebwerke der Boeing 737-800 Flotte der Airline. Aktuell umfasst die Norwegian-Flotte 115 Flugzeuge dieses Typs.

Laut Absichtserklärung wird Lufthansa Technik alle geplanten und ungeplanten Werkstattdurchläufe der nächsten fünf Jahre in ihrem hochspezialisierten CFM56-Triebwerksshop in Hamburg ausführen. Im Rahmen des erweiterten Vertrags stellt Lufthansa Technik für Norwegian auch das Leasing von Ersatztriebwerken sicher, damit diese auch in Spitzenzeiten des Überholungsprogramms verfügbar sind. Der Vertrag beinhaltet darüber hinaus den regelmäßigen Einsatz der von Lufthansa Technik entwickelten Triebwerkswäsche Cyclean® sowie Vor-Ort-Services wie den Einsatz des tragbaren Spürgeräts aerotracer.

Lufthansa Technik ist seit der Flotteneinführung der Boeing 737-800 im Jahr 2008 für die Instandhaltung der CFM56-7B-Triebwerke von Norwegian verantwortlich. Neben dem aktuellen Triebwerksvertrag unterstützt Lufthansa Technik die Boeing 737-800-Flotte der Norwegian Gruppe mit einer Reihe weiterer Dienstleistungen. Dazu gehört auch eine umfangreiche Flugzeugüberholung. 

11.07.2018

Oerlikon und Lufthansa Technik erarbeiten gemeinsam Prozesse und Standards für die additive Fertigung

Oerlikon AM und Lufthansa Technik werden gemeinsam replizierbare Prozesse und Standards der additiven Fertigung (AM) für Anwendungen zur Wartung, Reparatur und Überholung (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) von Flugzeugen erarbeiten

Pfäffikon, Schwyz, Schweiz, und Hamburg, Deutschland – 11. Juli 2018 – Oerlikon (SIX: OERL), ein führender Technologie- und Engineeringkonzern, und Lufthansa Technik, ein führender Anbieter von Wartungs-, Reparatur- und Überholungs-Dienstleistungen (MRO-Dienstleistungen) für zivile Luftfahrzeuge, Triebwerke und Komponenten, haben heute eine Absichtserklärung (Memorandum of Understanding, MOU) unterzeichnet, um stabile und wiederholbare Prozesse für die additive Fertigung (AM) in der Flugzeug-MRO-Branche zu erarbeiten. Die Partnerschaft ist ein wichtiger Schritt zur Industrialisierung von AM in dieser Branche und soll mehr Flexibilität und Kosteneinsparungen in den Bereichen Fertigung, Beschaffung, Lagerhaltung und Supply-Chain-Management bringen.

„Wir sind überzeugt, dass die umfassende Erfahrung von Oerlikon in der additiven Fertigung und in der Luft- und Raumfahrtindustrie sowie unser bewährtes weltweites Know-how in Bezug auf integrierte Lösungen entlang der gesamten AM-Wertschöpfungskette für Lufthansa Technik von grossem Nutzen sein werden", so Dr. Roland Fischer, CEO des Oerlikon Konzerns. „Wir freuen uns, unsere Partnerschaft mit Lufthansa Technik zu stärken und gemeinsam zuverlässige, replizierbare und qualitätsgesicherte Prozesse, Standards und Produkte für die additive Fertigung in der MRO-Branche zu entwickeln."

„Lufthansa Technik ist in Bereichen wie 3D-Druck, Industrie 4.0 oder der sogenannten Kabine der Zukunft tätig", erklärt Bernhard Krueger-Sprengel, Vice President Engine Services bei Lufthansa Technik. „Wir sehen die Partnerschaft mit Oerlikon AM als grossartige Chance, den Plan von Lufthansa Technik, weltweit lokale AM-Reparaturkapazitäten zu schaffen, rascher umzusetzen."

Oerlikon AM und Lufthansa Technik werden exemplarische Bauteilgeometrien aufbauen. Die Bauteile werden auf identischen Druckern an drei Standorten weltweit gedruckt: Oerlikon AM in Charlotte (North Carolina, USA), Oerlikon AM in Barleben (Deutschland) und Lufthansa Technik in Hamburg (Deutschland). Es werden die gleichen Prozessparameter und Pulverspezifikationen verwendet, um die Prozessreproduzierbarkeit nachzuvollziehen. Die Partnerschaft wurde für ein Jahr abgeschlossen. Sie kann auf andere Druckermodelle erweitert werden, wenn mehr Daten zu Fertigungsprozessen erhoben werden.

Die Zusammenarbeit zwischen Oerlikon AM und Lufthansa Technik wird dazu beitragen, die Industrialisierung von AM voranzutreiben. Die Studienergebnisse werden den jeweiligen Industriegremien zur Verfügung gestellt, um die Festlegung von Standards für die Qualifizierung und Zulassung von Flugzeugkomponenten zu unterstützen. 

09.07.2018

Komponentenversorgung für Avianca Brazil

Total Component Support (TCS®) und interner Kapazitätsaufbau

Die brasilianische Fluggesellschaft Avianca Brasil hat mit der Lufthansa Technik AG einen Vertrag über eine umfassende Materialversorgung im Rahmen eines Total Component Support (TCS®) unterzeichnet. Gegenstand der Vereinbarung ist die Reparatur und Überholung von Komponenten der Flotte von Avianca Brasil, die sich aus Mittelstreckenflugzeugen der Airbus A320-Familie und Airbus A330-Großraumflugzeugen zusammensetzt. Die Komponentenversorgung der Airbus-Flotte wird über ein eigenes Materiallager im brasilianischen São Paulo sichergestellt.

Über die Komponentenversorgung hinaus wird Lufthansa Technik Avianca Brasil beim Aufbau eigener Kapazitäten unterstützen. Dazu gehört zum Beispiel die Wartung und Reparatur von A320-Notrutschen und anderen Sicherheitsvorrichtungen. Im Rahmen des Vertrags wird Lufthansa Technik auch die Produktion der von Avianca Brasil bestellten neuen Airbus A320neo-Flugzeuge im Werk des Flugzeugherstellers überwachen. Das Aircraft Production Inspection Program (APIP) der Lufthansa Technik sorgt durch unabhängige Kontrollen in kritischen Phasen der Flugzeugproduktion für bessere Fertigungsqualität.

Frederico Pedreira, Chief Executive Officer von Avianca Brasil, sagte: „Mit Lufthansa Technik haben wir uns die Unterstützung eines Global Players im Bereich technischer Dienstleistungen für Flugzeuge gesichert, dessen Erfahrung und Zuverlässigkeit wir sehr schätzen. Lufthansa Technik ist damit auch der beste Partner für unsere zukünftige A320neo-Flotte."

„Der Abschluss dieses Vertrags ist ein großer Erfolg für Lufthansa Technik im hart umkämpften südamerikanischen Markt. Als starker Partner freuen wir uns darauf, Avianca Brasil beim erfolgreichen Ausbau ihres Geschäfts zu unterstützen", sagte Frank Berweger, Vice President Sales Americas von Lufthansa Technik.

 

Bild: Copyright Lufthansa Technik