Lufthansa Technik Turbine Shannon

Spezialist für Triebwerksteile in Irland

Lufthansa Technik Turbine Shannon in Irland, Bestandteil des weltweiten EPAR-Netzwerkes (Engine Parts & Accessories Repair) der Lufthansa Technik AG, hat sich auf die Reparatur von Einzelteilen an Hoch- und Niederdruckturbinen für Flugzeugtriebwerke für CFMI und General Electric (GE) spezialisiert. Das 1992 von Guinness Peat Aviation und der Schweizer Firma Sulzer unter dem Namen Shannon Turbine Technologies gegründete, 1996 von der Lufthansa Technik gekaufte und 2003 in Lufthansa Technik Turbine Shannon umbenannte Unternehmen beschäftigt mittlerweile mehr als 200 Mitarbeiter auf rund 8.000 Quadratmeter Fläche.

Der irische Triebwerkspezialist befindet sich in der Nähe des Shannon International Airport. Für alle Arbeiten liegen Lufthansa Technik Turbine Shannon die notwendigen Zulassungen der amerikanischen FAA (Federal Aviation Administration), der europäischen EASA (European Aviation Safety Agency) sowie  der chinesischen CAAC (Civil Aviation Administration of China) vor. 

  • 2017 LTTS Facility
    Lufthansa Technik Turbine Shannon in Irland
  • 2017 LTTS Measuring
    Spezielles Messgerät
  • 2017 LTTS Polishing
    Politur von Niederdruck-Leitschaufeln
  • 2017 LTTS Production cell
    In der Produktion
  • 2017 LTTS Vacuum furnace
    Vakuumofen

Lufthansa Technik Turbine Shannon ist von den Originalherstellern (OEM – original equipment manufacturers) CFMI und General Electric lizensiert, Reparaturen in Abstimmung mit deren Triebwerksshops durchzuführen. Der Fokus liegt hier auf der Reparatur von Dichtsegmenten für Hochdruckturbinen (HPT – high pressure turbine) und Hoch- und Niederdruck Leitschaufeln (LPT – low pressure turbine) der Triebwerkstypen CFM56, CF6-80C2 und CF34.

Lufthansa Technik Turbine Shannon ermöglicht seinen Kunden durch moderne LEAN-Produktionsprozesse und straff organisierte innovative Reparaturmethoden kurze Durchlaufzeiten. Lufthansa Technik Turbine Shannon investiert laufend in hochmoderne Anlagen und innovative Serviceleistungen wie die thermochemische Reinigung mittels Salzschmelze und eine Platin-Beschichtungsstraße.

Die Grundlage innerhalb des EPAR-Netzwerkes und für Lufthansa Technik Turbine Shannon ist die Entwicklung neuer Reparaturmethoden. In jüngster Zeit hat Lufthansa Technik Turbine Shannon  viele kostensparende Verfahren entwickelt, wie Airfoil Replacement Repair (AFR) von Brennkammern der Triebwerkstypen CFM56-3 und CF6-80C2 sowie die umweltfreundliche Innenbeschichtung der CF6-80C2 Niederdruckturbine. Ein weiterer kostenreduzierender Faktor ist die Teileverwertung. Beispiel dafür ist das SWET-Verfahren (Superalloy Welding at Elevated Temperature), wodurch Teile der Niederdruckturbine repariert und weiter verwendet werden können.

Die Lebensverlängerung eines Bauteils ist ein deutlicher Fortschritt. Durch die Verwendung neu entwickelter Materialien wie TDC Rene 195 rubcoat, das eine verbesserte Durabilität gegen Oxidation bietet als das Originalmaterial, lässt sich beispielsweise die Lebensdauer der CFM56-5/-7 Hochdruckturbine verlängern. Für alle diese Reparaturverfahren hat Lufthansa Technik Turbine Shannon  die notwendigen Zulassungen der OEM.

Höchste Qualitätsstandard, kurze Durchlaufzeiten und wettbewerbsfähige Preise sind die Voraussetzungen für zufriedene Kunden. Um auch in Zukunft den Anforderungen des Markts gerecht werden zu können, erweitert Lufthansa Technik Turbine Shannon sein Portfolio kontinuierlich und entwickelt stetig neue Produkte und Reparaturverfahren. Ziel des Unternehmens ist es, durch das gute Zusammenwirken aller Mitarbeiter, die Investitionen in Ausstattung, Training und Produktentwicklung, weiterhin seine führende Position am Markt zu behaupten und auszubauen.