BizJet International

Komplettservice für VIP- und Geschäftsflugzeuge

BizJet International hat sich auf die Ausstattung und Modifikation von VIP- und Business-Flugzeugen der Airbus Corporate Jets - ACJ318, ACJ319, ACJ320 und ACJ321 - sowie der Airbus A320-Familie und Boeing 737 BBJ spezialisiert. Daneben betreibt der VIP-Spezialist als eines von zwei Unternehmen außerhalb des Rolls-Royce-Verbunds ein Zentrum zur Überholung der Rolls Royce Triebwerksmuster Tay und Spey. Das 1986 in Tulsa, Oklahoma (USA) gegründete Unternehmen hat sich durch die gezielte Fokussierung auf VIP- und Geschäftsflugzeuge sowie Rolls Royce-Triebwerke im mittleren Schubbereich in kurzer Zeit weltweit etablieren können. Seit dem Jahr 2000 ist BizJet International eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Technik AG.

Auf dem rund 85.000 Quadratmeter großen Areal verfügt der VIP-Spezialist über 34.200 Quadratmeter Hangarfläche mit allen erforderlichen Werkstätten für Kabinenausstattung und Triebwerküberholungen. Darüber hinaus betreibt das 315 Mitarbeiter starke Unternehmen einen FBO (Fixed Base Operation) mit Tankservice sowie einer komfortablen Piloten-Lounge und betreut in Kooperation mit der Lufthansa Technik Aero Alzey am Standort in Tulsa General Electric-Triebwerke der Familie CF34.

Mittlerweile werden von BizJet International auch VIP-Jets vom Typ Airbus ACJ318 mit exklusiven Kabinensystemen ausgestattet. Das innovative Konzept von genormten VIP-Kabinen in den Standardversionen für 14 bis 19 Passagiere erlaubt den Kunden eine individuelle Gestaltung im Hinblick auf die Wahl der Materialien und der Farben für Sitze, Liegen, Decken, Teppiche und Seitenwände/Verkleidungen. Um die Fertigungen zu beschleunigen, wurden neue Wege beschritten: So wurde zum Beispiel bei den Holzverkleidungen das Naturholz durch spezielle Decorative Film Coatings (DFC) ersetzt. Das Material ist wesentlich leichter und bietet neben unzähligen Designvarianten höchste Lebensdauer.

Seit April 2014 dient der Standort in Tulsa auch als Basis zum Zerlegen von Triebwerken. BizJet hat das Aufgabenfeld auf Wunsch vieler Teile-Händler von Lufthansa Technik Philippines (LTP) übernommen, da die überwiegende Zahl an Triebwerken in den USA zerlegt wird. Die Gesamtverantwortung für das Produkt „Teardown to Surplus" liegt nach wie vor bei der Triebwerksteilereparatur in Hamburg. So kann Lufthansa Technik – anders als klassische Teardownbetriebe – seinen Teile-Händlern den kompletten Service von der Zerlegung über die Administration bis hin zur Lagerung und Reparatur aller Einzelteile anbieten. Ab 2016 können bei BizJet International jährlich mehr als 120 Motoren zerlegt werden. Dadurch erhöht sich sowohl die Einlastung in den Shops der Hamburger Triebwerksteilereparatur, als auch der Zugang zu mehr Surplus-Material.

Aufgrund seiner günstigen geographischen Lage in der Mitte Nordamerikas bedient BizJet International auch Kunden im benachbarten kanadischen sowie im mittel- und südamerikanischen Raum. Und mit der Erweiterung der Rolls Royce -Lizenzen auf den Triebwerkstyp Tay 650 können weitere wichtige internationale Kunden bedient werden. Durch eine gezielte Geschäftsfeldpolitik, zeitgemäße Investitionen in die Erweiterung der Infrastruktur wie den Ausbau der Werkstätten und die Ausbildung.